Psychotherapie - FAQ

Hier finden Sie einige Fragen und Antworten zum Thema Psychotherapie:

Wie kann mir Psychotherapie helfen?

Psychotherapie hilft bei seelischen Erkrankungen und in herausfordernden Zeiten, in Krisen.

Einige Beispiele:

Ich

  • befinde mich in einer Veränderungsphase, die mich verunsichert
  • bin unglücklich in meiner Beziehung
  • habe einen Verlust erlitten
  • habe mich getrennt/will mich trennen
  • fühle mich nicht wohl in meiner Haut
  • bin antriebslos, lustlos, erschöpft
  • fühle mich dem täglichen Leben nicht (mehr) gewachsen
  • bin überarbeitet, überfordert
  • fühle mich unverstanden, alleine
  • bin ängstlich und/oder hilflos
  • bin in einer Veränderungsphase, in der ich Unterstützung benötige
  • möchte mich und meine Emotionen besser kennen lernen
  • möchte meine Bedürfnisse anderen adäquat mitteilen
  • schlafe nicht gut
  • bin durch eine (chronische) Krankheit belastet
  • habe eine psychosomatische Erkrankung
  • leide unter chronischen Schmerzen
  • möchte mich meinen Emotionen (wie Wut, Trauer) nicht mehr ausgeliefert fühlen
  • habe Probleme mich zu entscheiden
  • kann mein Leben nicht in vollen Zügen genießen.

 

Paartherapie - Wozu?

Im Paar-Setting haben Sie gemeinsam den Platz und Raum sich gemeinsam weiter zu entwickeln und eventuelle Herausforderungen aus einem neuen Blickwinkel zu sehen, einige Beispiele:

Sie, als Paar möchten

  • eine Krise bewältigen
  • sich besser kennen lernen
  • sich gemeinsam weiterentwickeln
  • einen Ausweg aus wiederkehrenden Diskussionen/Streitigkeiten finden
  • sich Zeit für sich nehmen

Die Einheit für Paare dauert 90 Minuten.

 

Wie läuft ein Erstgespräch ab?

Zu Beginn der Therapie besprechen wir in einem Erstgespräch die Erwartungen/Ziele, worum es Ihnen geht. Sie bekommen ein erstes Gefühl für meine Arbeitsweise und können dann entscheiden, ob Sie eine Therapie beginnen möchten.

Dauer: 50 Minuten / Kosten: € 60

 

Wie läuft eine Psychotherapie-Einheit ab?

Eine Einheit dauert 50 Minuten.

In den Psychotherapie-Einheiten stehen Sie und Ihre Gefühle und Anliegen im Mittelpunkt. Somit ist jede Stunde individuell und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt, wir gehen den Weg gemeinsam.

Jeder/Jede PsychotherapeutIn unterliegt zu jedem Zeitpunkt der Verschwiegenheitspflicht laut §15 des Psychotherapiegesetzes.

 

Was sind Therapieziele?

Therapieziele dienen Ihnen und Ihrer Therapeut*in als Orientierung, wohin Sie wollen bzw. was Sie im Rahmen der Psychotherapie erreichen wollen.

Therapieziele dürfen sich natürlich auch verändern, erweitert und verworfen werden.

 

Wie lange dauert die Psychotherapie?

Im Normalfall ist die Frequenz einmal wöchentlich. Die Dauer der Therapie, ist wie die Einheiten, individuell. Nach circa fünf bis zehn Einheiten reflektiere ich gerne gemeinsam mit Ihnen, wo Sie stehen bzw. wie der bisherige Therapieverlauf im Hinblick auf Ihre persönliche Zielsetzung verläuft.

Die Psychotherapie ist dann zu Ende, wenn das Psychotherapieziel erreicht ist bzw. weitere Ziele nicht erreicht werden können.

 

Unterliegt die Psychotherapeutin der Schweigepflicht?

Ja, jede/r PsychotherapeutIn unterliegt zu jedem Zeitpunkt der Verschwiegenheitspflicht laut §15 des Psychotherapiegesetzes.

 

Was bedeutet “in Ausbildung unter Supervision”?
Die Ausbildung zur Psychotherapeutin dauert acht bis zehn Jahre. Gegen Ende der Ausbildung beginnen die zukünftigen AbsolventInnen in Ausbildung unter Supervision in Anstellung oder selbständig zu arbeiten. In dieser Zeit ist die regelmäßige Supervision verpflichtend, daher auch die Bezeichnung “in Ausbildung unter Supervision”.

Die Gespräche unter Supervision unterliegen, wie die Therapie selbst, absoluter Verschwiegenheit.

 

Nichts hilft…?

Sie haben das Gefühl Ihre Therapie bringt nichts, es tut sich für Sie zu wenig oder es geht Ihnen zu langsam? Oder Sie fühlen sich traurig, ohnmächtig, hilflos?

Besprechen Sie dies jedenfalls mit Ihrem/Ihrer Therapeut*in.

Therapie ist ein Prozess und die Wirksamkeit ist nicht die eines Medikaments, das unmittelbar nach der Einnahme wirkt. Teilweise tragen Sie schon einige Jahre oder gar Jahrzehnte Traumata und Emotionen in und mit sich herum, Heilung braucht Zeit.

 

Tabus ansprechen in der Therapie?

Ja, dafür sind die Therapie-Einheiten da. Es ist nicht immer einfach Tabus oder Unangenehmes anzusprechen, in den Therapie-Einheiten bestimmen Sie das Tempo und was Sie erzählen wollen.

 

Muss ich ein Trauma in der Therapie nochmals durchleben?

Nein, in der Therapie geht es nicht darum Vergangenes unbedingt nochmals zu durchleben. Viele KlientInnen haben Angst im Rahmen der Therapie schreckliche, traumatisierende Erlebnisse sozusagen nochmals erleben zu müssen um eine Veränderung zu erfahren. Sie bestimmen worüber Sie sprechen wollen, Therapie ist ohne Zwang.

 

Darf in der Psychotherapie gelacht werden?

Natürlich! Humor und Lachen sind zwar keine Wundermittel, aber wie der Volksmund schon sagt: Lachen ist gesund.

 

Small-talk oder Therapie?

Haben Sie den Eindruck in Ihren Stunden plaudern Sie nur und/oder es gibt zu wenig Platz für Sie und Ihr Anliegen? Teilen Sie den Eindruck mit Ihrem/Ihrer Therapeut*in und finden Sie gemeinsam den Grund heraus.

Ab und zu ist es durchaus angebracht in Einheiten ein wenig zu “plaudern”. Eine Therapie kann mitunter sehr herausfordernd sein, da soll es auch Platz für Entspannung geben.